Einfluss der Luftfeuchtigkeit

Die relative Luftfeuchtigkeit wirkt sich auf zahlreiche Materialien,
das Wohlbefinden und die Gesundheit aus.

Relative Luftfeuchtigkeit (rH) wird in Prozent der Sättigung ­gemessen und angegeben.
Da warme Luft bis zum Erreichen der Sättigungsgrenze mehr Wasserdampf aufnehmen kann, hängt die relative Luftfeuchtigkeit unmittelbar von der Temperatur ab.

Je nach Material sind Objekte und Produkte unterschiedlich hygroskopisch. Viele Feststoffe sind genauso wie die Umgebungsluft in der Lage, Wasser im Materialgefüge zu binden. Deren Materialfeuchte strebt dabei stets einen Gleichgewichtszustand zur Feuchtigkeit der Umgebungsluft an. Hohe Luftfeuchte führt zu einer Wasseraufnahme durch das Material, geringe relative Luftfeuchte zu einer Abgabe von Wasserdampf an die Umgebung. Eine Änderung der Materialfeuchte ist in der Regel mit einer Volumenzu- oder abnahme verbunden. Schnelle und häufige Veränderungen der Feuchte können daher das Gefüge durch Materialermüdung dauerhaft schädigen. Ein Beispiel dafür sind Schwundrisse im Holz.

Wechselnde Umgebungsfeuchte führt zu Änderungen der Materialfeuchte hygroskopischer Stoffe. Durch wiederholtes Anquellen und Austrocknen entstehen auf Dauer strukturelle Schäden.

Ein weiteres Schadenspotential liegt in ungünstigen stabilen Klimabedingungen. Eine hohe Luftfeuchte fördert beispielsweise die Entwicklung vieler Mikroorganismen. Daneben kann es zu unerwünschter Kondensation und somit Niederschlag auf Objektoberflächen bei hoher Feuchte kommen (beispielsweise Glas- und Metalloberflächen).
Deshalb verursacht zu geringe oder hohe Luftfeuchtigkeit z. B. an Musikinstrumenten, Kunstobjekten, Büchern oder Bauwerken dauerhafte Schäden und die Messung und Stabilisierung der relativen Luftfeuchte wird zu einer notwendigen präventiven Maßnahme.

Das Verhalten der relativen Luftfeuchte ist umgekehrt proportional zur Temperatur, d. h. je höher die Temperatur ist, desto geringer die rel. Feuchte, die Luft kann also mehr Wasser aufnehmen:
– Lufttemperatur 21°C, maximale Aufnahme (100% rH) von 16 Gramm Wasser pro Kilogramm Luft
– Lufttemperatur 0°C, maximale Aufnahme (100% rH) von 4 Gramm Wasser pro Kilogramm Luft d.h. kalte neblige Winterluft am Gefrierpunkt, nach dem Lüften auf Zimmertemperatur aufgewärmt, führt zu einer relativen Luftfeuchte von 25% rH.

Nicht nur für den Erhalt und die Herstellung vieler Objekte und Produkte ist eine konstante Luftfeuchtigkeit unbedingte Voraussetzung. Auch Arbeitsplätze und alle Räume, in denen sich Menschen länger aufhalten, sollten aus gesundheitlichen Gründen ein geregeltes Raumklima aufweisen. Die Austrocknung der Haut und besonders der Schleimhäute führt zu einer verringerten Fähigkeit zur Abwehr von Krankheitserregern.

Für Informationen zu Systemen für die Messung und Regelung von Temperatur und Luftfeuchte steht Ihnen unser Katalog mit dem Menüpunkt Systembeschreibungen zur Verfügung.

ClimaControl-Infobroschüre (PDF 2,7 MB)

 

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